Wirtschaftliches Handeln von Konsumenten in alternativen ökonomischen Projekten

Andreas Lehrner
Wirtschaftliches Handeln von Konsumenten in alternativen ökonomischen Projekten
– eine empirische Feldstudie
Universität Wien, Diplomarbeit, 2008

Zusammenfassung

DiplomarbeitenIn seiner Arbeit thematisiert Andreas Lehrner Aspekte des Konsums in alternativen ökonomischen Projekten. Durch teilnehmende Beobachtung, qualitative Interviews sowie Fragebögen wurde der Konsum in drei alternativen Projekten untersucht. Diese sind der Wiener Deewan (ein Restaurant, in der die Speisenpreise von den Kunden bestimmt werden können), der Kost-Nix-Laden (Secondhand-Güter werden gratis abgegeben) sowie die WUK-Selbsthilfewerkstatt (eine Infrastruktur für die Selbstreparatur von Fahrrädern steht zur Verfügung). Als Kontrast zu diesen Projekten mit alternativem ökonomischem Modus wurde jeweils ein Vergleichsprojekt untersucht. Die Auswirkungen der alternativen ökonomischen Modi auf das Konsumentenhandeln sind den Daten zufolge relativ gering. Die Abläufe des Konsumentenhandelns ähneln meist jenen in den Vergleichsprojekten. Die alternativen ökonomischen Modi stellen jedoch für einen Teil der Konsumenten ein starkes Nutzungsmotiv dar und tragen so zu einer “Kundenbindung” bei.

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