Probleme qualitativer Sozialforschung

Jo Reichertz
Probleme qualitativer Sozialforschung
– zur Entwicklungsgeschichte der objektiven Hermeneutik
Frankfurt a.M. 2005

Zusammenfassung

BücherIn der Arbeit von Jo Reichertz wird ein Prototyp qualitativer Sozialforschung vorgestellt, der mit den Bezeichnungen “Theorie der Bildungsprozesse”, “Objektive Hermeneutik” (bzw. Strukturale Hermeneutik) und “Genetischer Strukturalismus” belegt worden ist. Es handelt sich um den Forschungsansatz von Ulrich Oevermann, der hier aus einer Interpretation seiner Texte und in Abgrenzung von anderen handlungstheoretischen und interaktionistischen Modellen entwickelt wird. Es wird verdeutlicht, daß die objektive Hermeneutik Oevermanns aus dem quantitativen Paradigma in der Soziologie abgeleitet wurde und auf dessen Traditionen teilweise aufbaut. Verschiedene Differenzierungen und Versionen dieser hermeneutischen Forschungsweise werden dargestellt und im Rahmen einer methodologischen, methodenorientierten und objektbezogenen Diskussion über die Grundlagen der Sozialwissenschaften diskutiert. Strukturtheorie, Interaktionsanalyse und Sozialisationsforschung werden als tragende Säulen des Oevermannschen Ansatzes herausgearbeitet

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